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Weiterhin keine reguläre Öffnung der Löwenschule

20. Mai 2020

Sehr geehrte Eltern und Sorgeberechtigte!

Wir alle hatten gehofft, dass es uns bald wieder möglich sein würde in der Schule miteinander zu leben und zu lernen. Leider müssen wir aber davon ausgehen, dass bis zu den Sommerferien kein regulärer Unterricht an den Schulen mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung, also auch an der Löwenschule, möglich sein wird.

Wie, wann und in welchem Umfang eine Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebs möglich sein wird, hängt von der Entscheidung des Ministeriums ab. Bezüglich unserer Schüler schreibt Frau Ministerin Dr. Hubig in einem Brief vom 23.04.2020 an die Schulen:
„Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf ganzheitliche (…) Entwicklung gehören zur besonders vulnerablen Gruppe. Aufgrund von umfänglichen Behinderungen erkranken sie häufiger und schwerer, wenn sie sich mit SARS-CoV-2 infizieren. Begleiterkrankungen können zudem einen schweren Verlauf einer COVID-19 Erkrankung begünstigen. Diese Schülerinnen und Schüler bedürfen während der Pandemie eines besonderen Schutzes. Für diese Schülerinnen und Schüler werden die pädagogischen Angebote für das Lernen zu Hause fortgesetzt.“

Unsere Lehrkräfte werden weiterhin für Sie und Ihr Kind per Post, E-Mail oder/und telefonisch da sein und Sie mit individualisierten Lernpaketen unterstützen, um so das Angebot für das Lernen von zu Hause fortzusetzen.

Darüber hinaus findet weiterhin die erweiterte Notbetreuung statt. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf schriftlich an die Löwenschule über info@loewenschule-alzey.de . Wir werden dann mit Ihnen telefonisch in Verbindung treten und notwendige Details individuell abklären. Melden Sie sich gerne auch dann, wenn Sie Fragen zur Betreuung haben.

Bedingt durch die Hygieneregeln sind nur wenige Schülerinnen und Schüler in einer Notbetreuungsgruppe (in der Regel nur 1 bis 2), die konstant von zwei Lehrkräften je Gruppe betreut werden. Einzelne Gruppen dürfen nicht miteinander agieren und sollen sich möglichst im Hause nicht begegnen. Die momentan geltenden strengen Hygienevorschriften machen eine Betreuung teils sehr schwierig und stellen sowohl für die Schülerinnen und Schüler, als auch für die Lehrkräfte eine enorme Belastung und Herausforderung dar. Während des Bustransportes zur Schule können die Abstandsregeln nicht eingehalten werden. Das Tragen einer Mund-, Nasenmaske ist hier eigentlich notwendig.

Bedenken Sie bitte bezüglich der Teilnahme Ihres Kindes an einer Notbetreuung sorgfältig , ob in Ihrer Familie Risikofälle sind, Ihr Kind selbst zur Risikogruppe gehört oder gar einen schwierigen Gesundheitsstatus hat.

Für weitergehende Fragen wenden Sie sich bitte gerne jederzeit per E-Mail oder über die Schultelefonnummer an uns.

Wir alle hoffen und wünschen, dass bald wieder „normalere“ Zeiten anbrechen werden. Bitte bleiben Sie und Ihre Kinder bis dahin gesund.

Mit herzlichen Grüßen
Gudrun Siegel-Bruns, Schulleitung